Aufsichtsrat der Kölnmesse: Messechef Gerald Böse will mehr Geld

Böse ist einer der Top-Verdiener unter den Managern städtischer Gesellschaften.

Der Aufsichtsrat der Kölnmesse wird in seiner Sitzung am Donnerstag aller Voraussicht nach eine deutliche Gehaltserhöhung für den Messechef beschließen.

Gerald Böse, bereits jetzt Top-Verdiener unter den Managern städtischer Gesellschaften, hat mit Stadt und Oberbürgermeisterin Reker, die auch Aufsichtsratschefin ist, Vereinbarungen für eine Vertragsverlängerung getroffen, die nicht jeder im Aufsichtsrats mittragen möchte. „Herr Böse macht einen guten Job. Die Vergütung steht aber in keinem Verhältnis“, so der Fraktionschef der Linken im Stadtrat, Jörg Detjen. „Der Aufsichtsrat der Köln-Messe sollte den unangemessenen Gehaltsforderungen nicht zustimmen und nach einer neuen Lösung suchen.“

Rund zehn Prozent mehr Gehalt

Wie es heißt, gibt es auch in der SPD und unter den Arbeitnehmervertretern Kritik. CDU, Grüne und FDP sollen mit den Verabredungen einverstanden sein. Dem Vernehmen nach soll Böse rund zehn Prozent mehr Gehalt bekommen, womit sich sein Jahressalär der Marke von 800 000 Euro nähern würde. Auch bei den Altersbezügen soll es einen Zuschlag geben. (fra)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta