Aufreger des Tages: Kevin Volland (Bayer Leverkusen)

SID
Aufreger des Tages: Kevin Volland (Bayer Leverkusen)

Die Zuschauer dachten zunächst, Manuel Gräfe hätte das Spiel wegen eines Böllers unterbrochen, der kurz zuvor im Kölner Block gezündet worden war. Damit reagierten einige FC-Chaoten auf das vermeintliche 1:3 ihrer Mannschaft bei Bayer Leverkusen.
Aber weit gefehlt. Der Berliner Referee hatte den Treffer von Kevin Volland in der 86. Minute zwar zunächst gegeben, auf Intervention von Video-Schiri Günter Perl aber seine Entscheidung revidiert. Der Münchner Unparteiische hatte nur wenige Kilometer entfernt im Kontrollcenter in Deutz zu Recht ein Handspiel von Vorlagengeber Leon Bailey erkannt und moniert. Warum es annähernd drei Minuten dauerte, bis Gräfe das Tor zurücknahm, bleibt allerdings sein Geheimnis.
Großes Thema war diese Entscheidung nach dem 2:1-Sieg der Leverkusener nicht mehr. "Wenn wir noch den Ausgleich kassiert hätten, wäre ich stinksauer gewesen. So kann ich gut damit leben", sagte Volland. Der Nationalspieler freute sich viel mehr über den vierten Saisonsieg der Werkself, durch den sich Bayer den Europacupplätzen weiter annäherte.