Auf den Spuren der Migranten

Aus Protest und als Zeichen der Solidarität haben Aktivisten gemeinsam mit Migranten einen Marsch von der französischen-italienischen Grenze bis nach England gestartet. Sie laufen um gegen die Aufnahmebedingungen der Migranten und die Schließung von EU-Grenzen zu demonstrieren.

„Es ist ein Protest gegen das Vergessen, weil wir sprechen wir viel weniger über das Thema. In dem die Aktivisten, in den verschiedenen Städten laufen, können sie vielleicht ein paar Vorurteile beseitigen.“

„Die Migranten sind so lange marschiert und jetzt laufen wir mit ihnen und für sie.“

„Das Ziel ist sich die Frage zu stellen, wie können wir Menschen heute helfen, die leiden, egal ob es Männer, Frauen oder Kinder sind. Wie können wir Brücken anstatt Mauern bauen?," so einige der Aktivisten.

Vor allem der Grenzübergang ist oft eine große Herausforderung.

Den 1.400 Kilometer Weg begehen Migranten und Unterstützer auch verbunden mit dem Aufruf nach einer menschenwürdigeren Aufnahmepolitik, gegen die Grenzblockierung und gegen das sogenannte "Solidaritätsdelikt" wenn Flüchtlingshelfer vor Gericht kommen, weil sie Migranten illegal helfen.