"Hand"-Tor von Aubameyang: Aytekin rechtfertigt sich

Pierre-Emerick Aubameyang brachte den BVB im Derby gegen Schalke 04 in Führung

Pierre-Emerick Aubameyang hat Borussia Dortmund im irren Revierderby gegen Schalke 04 zwar früh jubeln lassen, sein Führungstreffer sorgte allerdings für Diskussionen.

In der 12. Spielminute grätschte der BVB-Stürmer die Vorbereitung von Nuri Sahin am langen Pfosten über die Linie. Erst in der Wiederholung wurde klar: Den letzten Impuls gab Aubameyang dem Ball mit der Hand. Der Treffer, der Dortmund erst richtig ins Rollen brachte, hätte also durchaus aberkannt werden können.

"Eine Situation, die absolut nicht strafwürdig war. Zunächst rutscht der Spieler in Richtung Ball, spielt ihn auch regelgerecht und dann prallt der Ball vom Torhüter an den Arm. Es war für uns kein absichtliches Handspiel. Der Videoschiedsrichter hat es auch so bestätigt. Insofern war das ein reguläres Tor, auch wenn der Ball von der Hand dahingeht. Aber es muss eben eine Absicht vorliegen und die war nicht vorhanden", sagte Aytekin bei SPORT1.


Schiedsrichter-Experte Markus Merk sprang seinem Ex-Kollegen Deniz Aytekin, der das Revierderby leitet, indes bei Sky zur Seite: "Es ist okay, das Tor zählen zu lassen." Aubameyang hätte während seiner Grätsche keine Chance mehr gehabt, seine Hand weg zu ziehen. Allerdings bleiben zumindest Zweifel daran, ob die BVB-Führung wirklich regelgerecht war.