Attraktion: Zehntausende Besucher wollen die Berliner Pandas sehen

Panda Jing Qiao vor Besuchern im Berliner Zoo

Der eine schlief, der andere hatte sich im Graben oder hinter den Felsen versteckt. Davor standen Sicherheitsleute, die die Besucher in der Schlange unaufhörlich aufforderten: "Wer ein Foto gemacht hat, geht weiter." Das war der erste Blick auf die Pandas am Donnerstagvormittag im Zoo. Später, am Nachmittag, waren beide in den Innenbereichen zu sehen.

Den ganzen Tag schoben sich die Besucher vom Drängelgitter durch das Pagodentor über die Brücke vorbei an den Innen- und Außengehegen der Großen Pandas Meng Meng (Träumchen) und Jiao Qing (Schätzchen). Zurück auf der Besucherplattform waren die meisten begeistert – von der schwarz-weißen Pelzkugel auf dem Felsen, von der Anlage, der Atmosphäre. Bis 16 Uhr kamen knapp 10.000 Zoo-Gäste, an normalen Tagen sind es zwischen 4000 und 5000.

Der Tag begann zunächst ruhig. Als der Zoo um neun Uhr öffnete, warteten einige Kitagruppen am Löwentor. "Wir hatten den Ausflug lange geplant", erzählte eine Erzieherin. Da sei von den Pandas noch keine Rede gewesen. Jetzt befürchte sie, dass es sehr voll werde. Sie sollte Recht behalten.

"Oberstes Gebot hat immer noch das Wohl der Tiere"

Aber früh am Morgen war es auch auf der Besucherplattform der Pandas noch übersichtlich. Mehrere Kamerateams und Fotografen hatten sich positioniert und warteten auf eine Regung der beiden Bären – und auf Besucher. Zoodirektor Andreas Knieriem kam dazu, um nach den Tieren zu sehen. Sein Tag hatte schon um 5.30 Uhr begonnen, mit einiger Aufregung. Denn die Pandas sollt...

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