Attentat auf Berater des ukrainischen Präsidenten

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Ein Attentat auf einen Berater des ukrainischen Präsidenten ist nur knapp fehlgeschlagen. Bei den Schüssen auf den Dienstwagen des Beraters in einem Wald nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew sei der Fahrer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Es seien mindestens 18 Schüsse aus vollautomatischen Waffen vom Kaliber 7,62 abgefeuert worden sein. Der Assistent selbst, Serhij Schefir, blieb unversehrt. Selenskyj sprach kurz danach von einem Anschlag.

Er sagte: "Mir einen Gruß mit Schüssen aus dem Wald zu übermitteln, ist ein Zeichen der Schwäche. Der Anschlag beeinflusst weder die Stärke unseres Teams, noch den Kurs, den ich mit meinem Team gewählt habe. Wir machen weiter mit unseren Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft und weiter mit unserem Kampf gegen die Kriminalität. Von dem Attentat lassen wir uns nicht aus dem Konzept bringen."

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, Russland habe mit den Schüssen nichts zu tun: "Aber egal, was in der Ukraine passiert, die ukrainischen Politiker zeigen immer auf Russland. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Das zeigt nur wie überspannt sie sind."

Medienberichten zufolge soll es zwischen dem Assistenten und Präsident Selenskyj in letzter Zeit massive Spannungen gegeben haben. Vertreter des Präsidialamt verbanden den Vorfall mit einer für diesen Donnerstag geplanten Abstimmung über ein sogenanntes Anti-Oligarchen-Gesetz.

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