Atomkonflikt mit Nordkorea: US-Regierung will nicht mehr reden

Washington erhöht wegen des Raketen- und Atomprogramms den Druck.

Im Streit um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm halten die USA die Zeit für weitere Gespräche für beendet. Das schrieb die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, auf Twitter. Die Diplomatin fügte an: „China ist klar, dass es handeln muss.“

Sie lehnte am Sonntag (Ortszeit) eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates ab, solange Nordkorea keine Konsequenzen durch die internationale Gemeinschaft befürchten müsse.

Militäraktion nicht ausgeschlossen

Nach den Worten von US-Vizepräsident Mike Pence liegen „alle Optionen auf dem Tisch“ – diese Formulierung schließt eine Militäraktion ein.

Die USA würden die Unterstützung von Ländern in der Region sowie weltweit einfordern, um Nordkorea wirtschaftlich und diplomatisch weiter zu isolieren, sagte Pence bei einem Besuch in Estland.

Zweiter Test einer Interkontinentalrakete

Nordkorea hatte am Freitag zum zweiten Mal binnen eines Monats ungeachtet aller UN-Resolutionen und Warnungen eine Interkontinentalrakete getestet. Nach den Worten von Machthaber Kim Jong Un ist jetzt das gesamte Festland der USA in Reichweite.

Nach Berechnungen von Raketenexperten hätte die Rakete vom Typ Hwasong-14 theoretisch eine Reichweite von rund 10 000 Kilometern. Sie könnte demnach US-Städte wie Los Angeles, Denver oder Chicago treffen.

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