Atletico-Boss verrät: Barca wollte Saul Niguez im Sommer verpflichten

Der FC Barcelona wollte im Sommer das Mittelfeld verstärken. Dabei war auch Atleticos Saul Niguez ein Thema, doch ein Wechsel war schnell vom Tisch.

Gil Marin, Vorstandsvorsitzender von Atletico Madrid , hat verraten, dass der FC Barcelona im Sommer Mittelfeldspieler Saul Niguez verpflichten wollte. Die Katalanen hätten dafür sogar tief in die Tasche gegriffen.

"Bartomeu (Präsident des FC Barcelona, Anm. d. Red.) hat mich im Sommer angerufen und mir gesagt, dass sie einen Spieler wie Saul Niguez suchen. Sie wären bereit gewesen, seine Ausstiegsklausel zu bezahlen", erklärte Marin gegenüber Onda Cero . "Was er damals nicht wusste, war, dass wir drei Tage vorher mit ihm verlängert hatten und die Ausstiegsklausel von 80 auf 150 Millionen Euro angehoben wurde", so Marin weiter. Damit war ein Transfer vom Tisch.

Auch zu Yannick Carrasco, über dessen Abschied in den letzten Tagen heftig spekuliert wurde, hat sich der Atletico-Boss geäußert. "Der Plan ist, dass Carrasco bleibt. Er wird eine unserer größten Verstärkungen im Winter sein."

Als möglicher Wechselgrund wurde ein schlechtes Verhältnis zwischen dem Belgier und Trainer Diego Simeone genannt. Diese Gerüchte wies Marin aber deutlich zurück. "Die Leute reden viel, ohne etwas zu wissen. Er hatte viele Probleme mit seinem Knie, deshalb war seine Hinrunde nicht so gut."

Der Vertrag des 22-fachen Nationalspielers bei den Rojiblancos läuft noch bis 2022.