Athlet mit Down-Syndrom schreibt Ironman-Geschichte

SPORT1
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Chris Nikic hat Geschichte geschrieben.

Als erster Athlet mit Down-Syndrom absolvierte der US-Amerikaner in Panama Beach City im US-Bundesstaat Florida einen Ironman. Das hat es laut den Veranstaltern noch nie zuvor gegeben. Der 21-Jährige brachte die 3,86 Kilomenter Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen in der inoffiziellen Zeit von 16:49:09 Stunden hinter sich.

Begleitet wurde Nikic dabei von seinem Trainer Daniel Grieb, das Duo war beim Schwimmen mit einem Gurt verbunden. Die sensationelle Leistung ließ selbst hart gesottene Ironman-Veteranen nicht kalt. "Ich habe Gänsehaut, so unglaublich inspirierend" kommentierte der Fünfte der Ironman-WM von 2019, Cameron Wurf.

Das Motto des jungen Nikic: Wenn er einen Ironman bewältigen kann, kann ihn auch sonst nichts aufhalten. Und er hat schon einiges hinter sich. Erst mit vier Jahren konnte er ohne Gehhilfe laufen, weil sich seine Muskulatur nicht wie die eines Menschen ohne Down Syndrom entwickelte. Vor vier Jahren musste er zudem vier Operationen am Ohr über sich ergehen lassen.

In Flordia ließ er sich auch von einem Crash mit dem Rad, einem blutenden Knie und Ameisenbissen nicht aufhalten. Schon vor dem Rennen hatte sein Coach angekündigt: "Aufgeben ist keine Option für Chris."