Asset Value Investors (AVI) ruft Aktionäre auf, die Absetzung und Ablösung des Vorstands von Symphony International Holdings zu unterstützen

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Asset Value Investors ("AVI") startet heute eine neue Kampagne, in der die Aktionäre von Symphony International Holdings Ltd ("SIHL"), einem geschlossenen Investmentvehikel, das von Singapur aus verwaltet wird und an der Londoner Börse notiert ist, aufgefordert werden, nach jahrelanger schlechter Performance einen Wandel im Unternehmen herbeizuführen. AVI hält im Auftrag von institutionellen Kunden einen Anteil von 15,4 % an SIHL. Nach der ersten Investition im Jahr 2012 ist man nun zu dem Schluss gekommen, dass ein Festhalten an dem bisherigen Ansatz eines konstruktiven privaten Engagements keine Aussicht auf Erfolg hat.

Tom Treanor, Executive Director von Asset Value Investors, stellte die neue Initiative mit folgenden Worten vor: "Die schlechte Performance von Symphony International Holdings Ltd (SIHL) dauert nun schon lange genug. Wir verfolgen zwei wichtige Ziele und benötigen die Unterstützung unserer Mitaktionäre, um sie zu erreichen."

Unsere Ziele sind:

  1. Wir möchten sicherstellen, dass alle Aktionäre vollständig über unsere Bedenken hinsichtlich der Führung von SIHL und der Unabhängigkeit des Vorstands informiert sind, der unserer Ansicht nach inhärent konfliktbehaftet ist und es durch seine Handlungen versäumt hat, die Interessen der Aktionäre vor denen des Führungsteams zu schützen.

  2. Wir möchten genügend Unterstützung (30 %, einschließlich unseres eigenen Anteils von 15,4 %) gewinnen, um eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen zu können, auf der die derzeitigen Direktoren abgesetzt und durch neue Direktoren ersetzt werden, die bereit und in der Lage sind, die Interessen der Aktionäre angemessen zu vertreten. Nach deren Ernennung würde der neue Vorstand das Mandat erhalten, sich umfassend mit den Aktionären zu beraten, um einen Konsens für den optimalen Weg in die Zukunft zu finden und so den Wert zum Wohle aller Aktionäre zu maximieren.

SIHL ging 2007 mit einem Anlageziel an die Börse, das auf Wachstum durch konsumnahe Investitionen in Asien fokussiert war. Die Performance erwies sich jedoch sowohl in absoluten Zahlen als auch im Verhältnis zu Marktindizes oder vergleichbaren Fonds als erbärmlich. Darüber hinaus wird SIHL heute mit einem Abschlag von mehr als 50% auf den geschätzten Nettoinventarwert (NAV) gehandelt. Nach Auffassung von AVI spiegelt der erhebliche Abschlag, mit dem SIHL heute gehandelt wird, das Urteil des Marktes über die Erfolgsbilanz des Unternehmens, sein Investmentangebot, seine Unternehmensführung, seinen Manager und seinen Vorstand wider.

Eine ausführliche Präsentation wurde auf der eigens dafür eingerichteten Website www.savesymphony.com veröffentlicht. Darin werden die wichtigsten zusammenhängenden Bereiche analysiert, in denen dringender Handlungsbedarf besteht:

  1. D1. esaströse Entwicklung von NAV und Aktienkurs

  2. Falsch dargestellte Performance und materielle Nichtoffenlegung

  3. Dauerhaft hoher Abschlag auf den NAV

  4. Managervergütungen übersteigen die Renditen der Aktionäre

  5. Konflikte im Vorstand

  6. Die Abstimmung über die Auflösung 2017, die keine war: Aktionäre steigen frustriert aus

  7. Erzwungene Teilveräußerung von kleineren internationalen Investitionen zu Ausverkaufspreisen

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Tom Treanor
tom.treanor@assetvalueinvestors.com