Aspinall schockt Wade

Aspinall schockt Wade
Aspinall schockt Wade

Was für ein Darts-Abend in Blackpool!

Im Achtelfinale des World Matchplays setzte sich Nathan Aspinall im zweiten Spiel des Tages mit 11:9 gegen James Wade durch. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

Dabei glänzte „The Machine“ geradezu auf den Doubles. Bärenstarke 60 Prozent seiner Leg-Darts konnte der Engländer nutzen. Dazu legte er einen 3-Darts-Average von 94,55 Punkten auf. Zahlen, die für einen Einzug ins Viertelfinale sprechen würden.

Aber „The Asp“ war an diesem Tag ebenfalls in bester Darts-Laune und glänzte mit 97,28 Punkten im Schnitt. Dazu brachte er 11 von 21 Leg-Darts ins Ziel. Damit lag seine Quote (52,38 Prozent) zwar knapp unter der von Wade, war aber immer noch stark genug, um den World-Matchplay-Sieger von 2007 aus dem Rennen zu nehmen.

Danach setzte es beim Handshake vor lauter Freude sogar noch ein Küsschen für Wade.

Van den Bergh überragt auf den Doubles

Im ersten Spiel zeigte sich Dimitri Van den Bergh ebenfalls von seiner besten Seite und bezwang John-Rowby Rodriguez mit 11:6. Dabei toppte er sogar noch die Doppel-Quote von Wade.

Überragende 11 seiner 18 Checkout-Chancen - in Zahlen: 61,11 Prozent - versenkte er im richtigen Doppel und ließ seinem Kontrahenten keine Chance. (PDC Order of Merit: Aktuelle Weltrangliste im Darts)

Allerdings klingt das Ergebnis eindeutiger, als das Spiel war. Die beiden Kontrahenten lieferten sich mit 3-Darts-Averages von 96,10 (Rodriguez) und 98,62 (Van den Bergh) ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende entschied die Doppel-Quote des Österreichers das Spiel. 37,5 Prozent waren an diesem Abend zu wenig.

Peter Wright musste ebenfalls eine Achterbahn der Gefühle durchstehen, ehe sein 13:11-Sieg gegen Krzysztof Ratajski feststand. Nachdem „Snakebite“ bereits mit 7:3 in Führung lag, drehte „The Polish Eagle“ nochmal auf und zwang den Weltmeister von 2020 und 2022 in die Verlängerung. Dort hatte Wright dann die besseren Nerven und machte den Einzug ins Viertelfinale mit Verspätung klar.

Alle Spiele im Überblick

John-Rowby Rodriguez - Dimitri Van den Bergh 6:11

James Wade - Nathan Aspinall 9:11

Peter Wright - Krzysztof Ratajski 13:11

Michael van Gerwen - Joe Cullen






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