Ashton Kutcher: "Ich bin wahrscheinlich der schlechteste Investor der Welt"

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Ashton Kutcher ist nicht nur ein gefeierter Hollywood-Star, er ist auch ein umtriebiger Investor. (Bild: 2019 Getty Images/Steve Jennings)
Ashton Kutcher ist nicht nur ein gefeierter Hollywood-Star, er ist auch ein umtriebiger Investor. (Bild: 2019 Getty Images/Steve Jennings)

 

 Im "OMR-Podcast" sprach der Hollywood-Star Ashton Kutcher über seine Taktiken in der Finanzwelt und seinen Tweet an Saskia Esken im vergangenen Jahr. 

Ashton Kutcher ist einer der bekanntesten Hollywood-Stars seit Langem. Allein für seine Rolle in der Sitcom "Two and a Half Men" soll er angeblich 750.000 Dollar pro Folge verdienen. Gleichzeitig gilt er mit über drei Milliarden investierten US-Dollar als einer der aktivsten Investoren von ganz Hollywood. In dem "OMR Podcast" sprach er nun über sein angebliches Händchen im Finanzgeschäft.

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"Ich bin wahrscheinlich der schlechteste Investor der Welt", entgegnete er gegenüber Moderator Philipp Westermeyer. Die Erträge hätten ihn nie interessiert: "Renditen sind wie die Kondensstreifen hinter dem Flugzeug", erklärte er. "Wenn du der Pilot bist, achtest du darauf, nicht gegen einen Berg zu fliegen. Du schaust nicht zurück auf die Kondensstreifen." Er fuhr fort: "Wenn du nur auf finanzielle Returns schaust, ist das eine ziemlich langweilige Existenz."

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Er selbst konzentriere sich vor allem auf Unternehmen, die gerade ihr Produkt bereit für den Markt haben. Durchschnittlich investiere er zwischen drei und fünf Millionen US-Dollar. Die Tatsache, dass er die Berliner Concierge-App "GoButler" kurz nach seiner Investition eingestellt wurde, sieht er nicht als Rückschlag an: "Nur weil eine Idee am Ende nicht funktioniert, heißt das nicht, dass es nicht erfolgreich war", erklärte er. "Es hat nicht funktioniert, aber ich habe trotzdem coole Menschen kennengelernt." Mit dem Gründer Alexander Ljung etwa sei er bis heute befreundet.

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Natürlich sprach der 43-Jährige auch über Social Media: Seit 2009 steht er immerhin als erster Account mit einer Million Followern im "Guiness Buch der Rekorde". Ein großer Fan von Twitter und Instagram ist er allerdings nicht: "Die meisten Social-Plattformen sind mit dem Gedanken gemacht, dass Menschen eindimensional sind: Alle Fans sollen aus einem Grund deine Fans sein. Also kannst du nur eine Nachricht an alle rausschicken." Da seine Fans sich allerdings für unterschiedliche Dinge interessierten, setze er mehr auf die Social-Plattform Community, über die er derzeit 135.000 Followern Neuigkeiten aus seinem Leben schicke.

"Sie verstehen, dass sie das Leben vieler Kinder in den Händen haben"

Der Kurznachrichtendienst Twitter hatte für Kutcher dennoch etwas Gutes: Im Oktober 2020 suchte er darüber den Kontakt zu der SPD-Politikerin Saskia Esken. Ziel war es, sich mit der 59-Jährigen über den European Electronic Communications Code zu unterhalten. 

Dieser, so befürchtete Kutcher, könne die Aufklärung und Löschung von Kinderpornografie behindern. Inzwischen sei er daher im Gespräch mit Politikern aus verschiedenen europäischen Ländern: "Sie verstehen, dass sie das Leben vieler Kinder in den Händen haben", betonte er.

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