Arsenal-Verteidiger Shkodran Mustafi über seine WM-Chancen: "Ich rechne mir nicht viel aus"

Nach durchwachsener Saison beim FC Arsenal rechnet Nationalspieler Shkodran Mustafi nicht mit einer Nominierung für die WM in Russland.

Weltmeister Shkodran Mustafi geht nicht davon aus, an der Mission Titelverteidigung in Russland (14. Juni bis 15. Juli) mitzuwirken. "Ich rechne mir nicht viel aus", sagte der Innenverteidiger der SportBild über seine WM-Chancen: "Aber klar wäre ich gerne dabei."

Zuletzt war der Confed-Cup-Sieger von Bundestrainer Joachim Löw nicht mehr berücksichtigt worden, für die Testspiele gegen Spanien und Brasilien im März wurde er nicht nominiert. Sein letztes Spiel für die Nationalmannschaft bestritt Mustafi im vergangenen Oktober in der WM-Qualifikation gegen Aserbaidschan (5:1).

Bundestrainer Joachim Löw nominiert Dienstag seinen WM-Kader

Dennoch steht der Verteidiger des FC Arsenal mit Löw in regelmäßigem Austausch: "Er hat gesagt, dass er mich weiter beobachtet. Demnächst kommt er nach London und wird mit mir sprechen", sagte Mustafi. Sommerurlaub habe er für den Zeitraum der WM noch nicht gebucht. Am kommenden Dienstag nominiert der Bundestrainer in Dortmund seinen vorläufigen WM-Kader.

Vor vier Jahren war Mustafi nach der Verletzung des Dortmunders Marco Reus noch in den Kader für die WM in Brasilien gerutscht. Auch bei der EM 2016 in Frankreich war der 26-Jährige Teil der Nationalmannschaft, beim Confed-Cup-Sieg im vergangenen Sommer zählte er zu den Leistungsträgern.