Arnos Woche: Handy am Steuer geht nicht!

Wer dabei künftig erwischt wird, bekommt einen Punkt in Flensburg und muss 100 Euro bezahlen statt 60. Richtig So, meint Arno Müller.

Ich will nicht behaupten, dass ich nichts falsch mache beim Autofahren, ich habe mich auch schon lautstark aufgeregt. Das ist nicht schön. Aber gerade freue mich sehr über den neuen Bußgeldkatalog, durch den viele Sachen, die ich für unverantwortlich halte, weitaus höher als bisher bestraft werden. Ich bin zum Beispiel strikt gegen Handytelefonieren am Steuer und verstehe nicht, dass das offensichtlich wieder zunimmt. Natürlich ist man abgelenkt, wenn man eine SMS schreibt oder telefoniert.

Wer dabei in Zukunft erwischt wird, bekommt einen Punkt in Flensburg und muss 100 Euro bezahlen statt 60. Auch die, die beim Fahrradfahren telefonieren, werden jetzt härter bestraft. Sie legen dafür 55 Euro auf den Tisch, statt 25 Euro. Das Verbot für technische Geräte am Steuer gilt auch für Tablets und Laptops. Wer schreibt denn beim Autofahren E-Mails mit seinem Laptop? Oder gucken die Filme? Das muss es aber geben, sonst würde es der Gesetzgeber ja nicht ausdrücklich regeln. Nur 20 Euro mussten bisher die bezahlen, die keine Rettungsgasse gebildet haben. Ab jetzt sind es 55 Euro. Und illegale Autorennen kosten ab sofort mindestens drei Punkte plus Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei Gefährdung ist die Fahrerlaubnis weg.

Richtig so! Ein paar andere Sachen find ich aber auch lustig: Ruhig bleiben im Verkehr schont nämlich in Zukunft nicht nur Ihre und die Nerven Ihres Beifahrers, sondern auch ganz erheblich Ihr Konto. Ein Stinkefinger kann tatsächlich bis zu 4000 Euro kosten. Mit einem "B...

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