Arnold Schwarzenegger: Jetzt wird er doch noch zum US-Präsidenten

War acht Jahre lang Gouverneur von Kalifornien: Arnold Schwarzenegger. (Bild: Reuters)

Er machte keinen Hehl daraus, Ambitionen auf das höchste Amt der USA zu hegen. Doch weil Arnold Schwarzenegger im Ausland geboren ist, durfte er nicht als Präsident kandidieren. In einem neuen Film verwirklicht er diesen Traum nun doch.

Ginge es nach ihm, dann würde Donald Trump wohl heute noch „The Apprentice“ moderieren. Er selbst säße dagegen im Weißen Haus und würde die Geschicke der USA lenken. Doch für Arnold Schwarzenegger kam es ganz anders: Weil ein Gesetz vorsieht, dass Menschen, die nicht in den USA geboren sind auch nicht als US-Präsident kandidieren dürfen, musste er „Celebrity Apprentice“ übernehmen, während Donald Trump es nach ganz oben schaffte.

Schwarzeneggers Gastspiel als Host der Reality-Show, die zuvor von Donald Trump moderiert wurde, ist mittlerweile Geschichte. Nun will der gebürtige Österreicher es noch einmal wissen und Präsident der USA werden: In seinem neuesten Filmprojekt gelingt ihm das auch! In „Kung Fury“ wird der ehemalige Gouverneur Kaliforniens den Oberbefehlshaber Amerikas geben. Das berichtet das Branchenblatt „Hollywood Reporter“.

Schwarzenegger mit Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz Ende Januar in Wien (Bild: AP Photo)

Bei „Kung Fury“ handelt es sich um einen trashigen Kurzfilm im Stile der 1980er aus dem Jahr 2015, der nun in voller Spielfilmlänge neu verfilmt wird. Gedreht werden soll im Sommer sowohl in den USA als auch in Europa. Das Original „Kung Fury“ stammt von dem schwedischen Regisseur David Sandberg und ist kostenlos auf YouTube zu sehen.

Für Fans der 80er Jahre wird ein kleiner Traum wahr: In dem Film soll Arnold Schwarzenegger erstmals an der Seite von David Hasselhoff zu sehen sein. Ebenfalls mit dabei sein wird Charakterdarsteller Michael Fassbender.

Schon im Film „The Simpsons“ aus dem Jahr 2006 hatte Schwarzenegger eine kleine „Gastrolle“ als US-Präsident. Darin sagt er den viel zitierten Satz: „Ich wurde gewählt um zu lenken, nicht zu denken.“ Synchronisiert hat Schwarzenegger seine Trick-Figur damals allerdings nicht.