Armutskongress: DGB und Sozialverbände fordern Erhöhung von Hartz-IV-Sätzen

Die Armutsquote lag 2005 bei 14 Prozent, 2016 waren 15,7 Prozent von Armut betroffen.

Bereits drei Monate vor der Bundestagswahl ist die Wahlbeteiligung unversehens zu einem strittigen Thema geworden. SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz wirft Kanzlerin Angela Merkel vor, durch den Verzicht auf konkrete Ankündigungen gezielt Bürgerinnen und Bürger in die Wahlenthaltung zu treiben.

Unabhängig von der Triftigkeit dieses Arguments bleibt festzuhalten, dass die Wahlbeteiligung tendenziell seit Jahrzehnten sinkt. Und unabhängig davon, dass hierfür mehrere Faktoren eine Rolle spielen, fällt eines auf: Im Vergleich zu Angehörigen besser gestellter Schichten bleiben Menschen mit niedrigen Einkommen, geringer Bildung und schlechten Lebensperspektiven den Urnen weitaus häufiger fern.

Hoffnung in Bundesregierung verloren

Sie glauben schlicht nicht daran, dass diese oder jene Bundesregierung ihre Lage wirklich verbessern könnte; dass sie noch einmal eine Chance bekommen, zur viel zitierten Mitte der Gesellschaft aufzuschließen; oder dass es ihren Kindern einmal besser geht, wenn sie selbst sich nur tüchtig anstrengen.

Damit dokumentieren Menschen aus prekären Verhältnissen einen Besorgnis erregenden Befund, zu dem mittlerweile auch sozialistischen Gedankenguts unverdächtige Organisationen wie die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung