Argentinische Schule trauert nach New York-Attentat um Absolventen

Hof der Politecnico-Schule in Rosario

Die fünf Argentinier, die bei dem Anschlag von New York getötet wurden, waren als Jugendliche gemeinsam zur Schule gegangen. Sie seien Absolventen der renommierten Politecnico-Schule in Rosario gewesen und hätten in New York das 30-jährige Jubiläum ihres Abschlusses gefeiert, teilte die Schulleitung am Mittwoch mit. Das Direktorium ordnete fünf Trauertage an.

Am Morgen wurde an der Schule rund 350 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires eine Schweigeminute eingelegt und die argentinische Flagge auf Halbmast gesetzt. "Wir wollen unseren tiefsten Schmerz teilen und alle ihre Angehörigen in diesem schwierigen Moment umarmen", schrieb die Schule im sozialen Netzwerk Instagram.

Insgesamt zehn Absolventen der Politecnico hatten in New York den Jahrestag ihres Abschlusses mit einem Wiedersehen gefeiert. Davon kamen fünf Geschäftsmänner und Architekten im Alter zwischen 48 und 50 Jahren ums Leben. Einer der Überlebenden, Martin Ludovico Marro, wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus in Manhattan eingeliefert.

Der argentinische Präsident Mauricio Macri sprach den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme aus. Der Anschlag habe "alle Argentinier sehr schwer getroffen", besonders ihn selbst, sagte er.

Bei dem Attentat am Dienstag hatte ein 29-Jähriger acht Menschen mit einem Kleintransporter getötet und mindestens elf weitere verletzt. Der Attentäter stand nach US-Angaben in Verbindung zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).