Argentinien verdirbt russische Einweihungsparty

Russland unterliegt Messi und Co.

Kein Achtungserfolg für WM-Gastgeber Russland zur offiziellen Einweihung des Luschniki-Stadions am Samstag: Im Duell gegen Vize-Weltmeister Argentinien mit dem fünfmaligen Weltfußballer Lionel Messi an der Spitze unterlag die zuletzt so stark in der Kritik stehende russische Auswahl von Trainer Stanislaw Tschertschessow mit 0:1 (0:0). Sergio Agüero (86.) traf per Kopf zum Tor des Tages der Gäste.

Das Spiel am Ufer der Moskwa stand unter starken Sicherheitsvorkehrungen. Seit seiner Ankunft in der russischen Hauptstadt wurde Messi von bis zu 40 Sicherheitsleuten auf Schritt und Tritt begleitet. Hintergrund sind auch die Internet-Drohungen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) Ende Oktober. Von denen ließ sich das Team der Gauchos, das im noblen Fünf-Sterne-Hotel Radisson Royal wohnt, aber nicht beeindrucken.

In Reihen der Sbornaja stand der Kölner Profi Konstantin Rausch in der Anfangsformation, er wurde in der 88. Minute ausgewechselt. Neben Messi und Agüero waren Angel Di Maria und Javier Mascherano die namhaftesten Spieler aufseiten der Südamerikaner, die sich sehr mühevoll das Ticket zur WM 2018 in Russland erkämpft hatten.

In der 50. Minute kam Messi frei zum Schuss, der Ball wurde aber im letzten Moment zur Ecke abgeblockt. Agüero (25./45.) besaß gleichfalls zwei gute Einschusschancen. Der Stuttgarter Emiliano Insua saß bei den Gästen nur auf der Bank.

Mini-Turnier in Doha: Katar unterliegt Tschechien

Katar hat sein erstes Match bei einem Mini-Fußballturnier im heimischen Doha gegen Tschechien 0:1 (0:1) verloren. Den Siegtreffer gegen den WM-Gastgeber von 2022 erzielte Antonin Barak in der 15. Minute. Simon Falta traf zudem für die Tschechen, bei denen Jiri Pavlenka von Bundesligist Werder Bremen im Tor stand, in der 38. Minute nur die Latte.

Am vergangenen Mittwoch hatte Tschechien, das ebenso wie Katar die WM-Endrunde 2018 in Russland verpasst hat, ebenfalls im Abdullah-bin-Khalifa-Stadion WM-Debütant Island mit 2:1 besiegt. Somit steht die Mannschaft von Nationaltrainer Karel Jarolim vorzeitig als Turniersieger fest. Am kommenden Dienstag treffen die Gastgeber zum Abschluss auf Island.