Argentinien gewinnt die Copa America: Messi beendet Titelfluch

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Superstar Lionel Messi hat seinen Titelfluch mit der Nationalmannschaft durchbrochen: Mit einem Sieg über Weltmeister Brasilien gewinnt er mit Argentinien die Copa America.

Lionel Messi gewinnt mit Argentinien die Copa America und holt sich damit seinen ersten großen Titel mit der Nationalmannschaft.(Bild: Getty Images)
Lionel Messi gewinnt mit Argentinien die Copa America und holt sich damit seinen ersten großen Titel mit der Nationalmannschaft.(Bild: Getty Images)

Argentinien hat seinen Titelfluch durchbrochen und 28 Jahre nach dem letzten großen Triumph die Copa America gewonnen. Im Mittelpunkt der euphorischen Siegesfeier im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro stand Kapitän Lionel Messi, der nach dem 1:0 (1:0) im Finale gegen Gastgeber Brasilien erstmals auf großer Bühne einen Pokal für sein Heimatland, das 1986 unter Diego Maradona zuletzt Weltmeister wurde, in die Höhe reckte.

Zuvor drei Copa-Endspiele und das WM-Finale 2014 verloren

In dem von vielen Fouls und Nickeligkeiten gehemmten Klassiker wussten jedoch weder Messi, der zuvor drei Copa-Endspiele sowie an gleicher Stelle 2014 das WM-Finale gegen Deutschland verloren hatte, noch Freund und Gegner Neymar, im Maracana schon Triumphator beim Confed-Cup 2013 sowie im Olympiafinale 2016 gegen Deutschland, zu glänzen.

Für den Geistesblitz des Abends sorgte Routinier Angel Di Maria (33), der in der 22. Minute einen langen Pass vom überragenden Mittelfeld-Rackerer Rodrigo de Paul mit dem linken Fuß annahm und mit der nächsten Bewegung erneut mit links den Ball gefühlvoll über Brasiliens Torhüter Ederson ins Tor hob. Brasilien hatte offensiv lediglich ein Abseitstor von Richarlison (52.) dagegenzusetzen.

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Argentinien, für das in der Schlussphase der Leverkusener Exequiel Palacios und der vom VfB Stuttgart nach Italien zum AC Florenz abwandernde Nicolas Gonzalez zum Einsatz kamen, zog mit nun 15 Copa-Titel mit Rekord-Champion Uruguay gleich. Dahinter folgt Brasilien, das sich vor zwei Jahren ebenfalls daheim zum neunten Mal Südamerikas Krone aufgesetzt hatte.

5.000 Zuschauer im Finale im Stadion zugelassen

Bereits am Freitag hatte sich Kolumbien dank eines 3:2 (0:1) gegen 2019-Finalist Peru den dritten Platz gesichert. Erstmals im Turnier, wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben und nach dem Absprung der ursprünglich vorgesehenen Gastgeber Argentinien und Kolumbien kurzfristig an den Zuckerhut verlegt, waren zum Finale rund 5.000 Zuschauer. zugelassen.

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