ARD-Talk eskaliert: CDU-Politiker Bosbach verlässt wutentbrannt die Sendung

Christoph Damm
Maischberger Bosbach

Der Streit schien vorprogrammiert und hitzige Diskussionen wollen die Zuschauer bei Talkrunden im Fernsehen schließlich sehen. Dass eine Sendung dermaßen eskaliert, dass ein Gesprächsgast das Studio verlässt, kommt dann doch selten vor. Gestern Abend war es bei der ARD-Talk-Runde „Maischberger“ soweit.

Bei einer Diskussionsrunde rund um die Gewalt beim Hamburger G20-Gipfel prallten Welten aufeinander — Hauptprotagonisten: Wolfgang Bosbach (CDU), Jutta Ditfurth (Ökologische Linke) und Joachim Lenders, Hamburger Hauptkommissar. 

Bosbach beklagt sich über „Sofaexperten“

Die Frage des Abends war, ob die Polizei in Hamburg zu konsequent, vielleicht sogar gewalttätig reagiert hat, oder ob dieses „konsequente Vorgehen“ (Lenders) gerechtfertigt oder gar alternativlos war.

Bosbach zeigte sich genervt davon, dass sich im Nachhinein des Gipfels viele „Sofaexperten“ zu Wort meldeten, die „noch nie einen Polizeieinsatz geleitet haben.“ Ditfurth hielt dagegen und fragte, ob Bosbach schon einmal einem Polizisten gegenüberstand, der mit einem Sturmgewehr auf ihn ziele. Sie wies zudem darauf hin, dass eine Frau von der Polizei angefahren und dabei verletzt wurde.

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