Archegos-Verluste globaler Großbanken steigen auf über $10 Mrd

Marion Halftermeyer
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Verluste globaler Großbanken wegen des Zusammenbruchs von Bill Hwangs Archegos Capital Management sind mit den jüngsten Berichten von Nomura Holdings Inc. und der UBS Group AG auf mehr als 10 Milliarden Dollar (8,3 Milliarden Euro) gestiegen. Die Rangliste führt nach wie vor unangefochten die Credit Suisse Group AG an.

Nomura verbuchte im Startquartal Verluste in Höhe von rund 246 Milliarden Yen (1,9 Milliarden Euro) im Zusammenhang mit Archegos und handelte sich damit den größten Quartalsverlust seit 2009 ein. Die UBS meldete am Dienstag völlig überraschend Belastungen von 861 Millionen Dollar, die im ersten und zweiten Quartal verbucht werden.

UBS nimmt damit jetzt den vierten Platz ein, direkt hinter Morgan Stanley, die Anfang April Investoren und Analysten ebenfalls mit einer Belastung von 911 Millionen Dollar überrascht hatte. Beide hatten argumentiert, dass ihre Verluste nicht groß genug waren, um sofort gemeldet werden zu müssen.

Zu denen, die bislang relativ oder gänzlich ungeschoren davon gekommen sind, gehören die Deutsche Bank AG, die am Mittwoch Zahlen bekannt geben wird, JPMorgan Chase & Co. und Citigroup Inc. Goldman Sachs und Wells Fargo konnten Verluste aus ihren Engagements vollständig vermeiden.

Überschrift des Artikels im Original:Nomura, UBS Take Global Banks’ Archegos Hit to Over $10 Billion

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