Arche Noah in Houston: Rettungsaktionen nach Tropensturm “Harvey”

Tropensturm “Harvey” hat im US-Bundesstaat Texas schwere Verwüstungen und Hochwasser hinterlassen. Vor allem die Großstadt Houston gleicht einer Wasserlandschaft. Hier ist Solidarität gefragt. Anwohner der betroffenen Viertel helfen ihren Nachbarn, aus ihren überfluteten Häusern zu klettern.

Ein Anwohner berichtet, wie er mehreren Nachbarn in das zweite Stockwerk seines Hauses geholfen hat: “Am Ende waren hier elf Menschen, sechs Hunde und zwei Katzen. Eine Art Arche Noah für die letzten sieben oder acht Stunden.”

Viele Einwohner wurden mit Hilfe von Helikoptern, Booten und Bussen in Notunterkünfte gebracht.

Die nationale Küstenwache verkündete über Twitter, sie habe bereits über 200 Rettungseinsetze aus der Luft und über 1000 über den Wasserweg durchgeführt.

U.S. Coast Guard has conducted more than 200 rescues by air in the Houston area and more than 1,000 rescues by water https://t.co/pvL1JsNa9Q pic.twitter.com/6VuyukTpzl— ABC News (@ABC) August 28, 2017

Doch die Rettungsarbeiten schreiten nur mühsam voran. Tausende Menschen haben sich auf Dächer und höhere Stockwerke geflüchtet. Die Einsatzkräfte kommen aufgrund der überwältigenden Anzahl von Notrufen kaum hinterher. Nach Angaben der Behörden ist mindestens ein Viertel der Texaner von den Folgen des Wirbelsturms betroffen.

Bis zum Ende der Woche ist laut dem nationalen Wetterdienst mit weiteren schweren Regenfällen zu rechnen.

Die Flutkatatrophe in Bildern: