Arbeitssieg: Für Union geht es in Aue weiter aufwärts

Unions Stürmer Sebastian Polter (2.v.r.) feiert seinen Treffer in Aue

Berlin.  Um nachzuvollziehen, wie wichtig das gewesen ist, was gerade in den 90 Spielminuten in Aue geschehen war, brauchte man nur die Profis des 1. FC Union anzuschauen. In die Höhe gestreckte Arme, strahlende Gesichter, alles in einer Mischung aus Erleichterung und Bestätigung.

Erleichterung darüber, dass beim FC Erzgebirge 2:1 (0:0) gewonnen wurde. Und Bestätigung dafür, dass der Berliner Fußball-Zweitligist es doch kann: nicht überzeugend spielen und trotzdem gewinnen. Ein Arbeitssieg, der einige Zweifel wegräumte , ob Union in dieser Spielzeit ein Aufstiegskandidat sein kann. Oder anders formuliert: Wer solche Partien gewinnt, wird auch um einen Platz in der Bundesliga mitspielen.

Trainer Jens Keller hatte zuvor von einem "ganz schweren Stück Arbeit" gewarnt. Jetzt war er einfach "glücklich, dass wir nach den letzten beiden Auswärtsspielen heute einen Dreier mitgenommen haben. Die erste Halbzeit war von uns taktisch sehr gut, ohne dass wir uns zwingende Chancen rausgespielt haben".

Union über weite Strecken zu passiv

Die hatten die Gastgeber, durch Pascal Köpke (7., 37.), jeweils nach Fehlern von Toni Leistner. Überhaupt war der Abwehrchef nicht der größte Sicherheitsfaktor vor 9450 Zuschauern, darunter knapp 1000 Union-Fans. Sechs Minuten vor der Pause ließ er an der Strafraumgrenze das Bein gegen Dimitrij Nazarov stehen, eine Szene, in der mancher Schiedsrichter auch schon auf Elfmeter entschieden hatte.

Union hatte dem nur kleinere Möglichkeiten durch Steven Skrzybski (19.) und Sebastian Polter

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