Arbeiter in Kieswerk in NRW verschüttet - Zwei Tote und zwei Leichtverletzte

Offenbar war ein Förderband verstopft

Bei einem Betriebsunfall in einem Kieswerk in Nordrhein-Westfalen sind am Dienstag vier Arbeiter verschüttet worden. Zwei Männer starben, zwei weitere Beschäftigte überlebten leicht verletzt, wie die Polizei am Mittwoch in Borken mitteilte. Ein 42-jähriger Mitarbeiter konnte am Abend nur noch tot geborgen werden, die Bergung des 52-jährigen zweiten Opfers dauerte am Mittwochvormittag noch an.

Nach Angaben der Feuerwehr versuchten die vier Arbeiter offenbar ein verstopftes Förderband an dem etwa zwölf Meter hohen Kiesberg neben einem Baggersee in Stand zu setzen, als es zu dem Unfall kam. Nasser Kies sei dabei dann von dem Berg in großen Mengen abgerutscht und habe die Arbeiter verschüttet. Zwei 30 und 55 Jahre alte Männer wurden dabei leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Die Leiche des verschütteten 52-Jährigen konnte zunächst nicht geborgen werden. Die Rettungsarbeiten wurden am Dienstagabend aus Sicherheitsgründen unterbrochen, nachdem sich ein Notarzt vom Tod des Mannes überzeugt hatte. Weil beständig Kies nachrutschte, musste an der Unglückstelle am Mittwoch laut Feuerwehr zunächst eine Art Kasten gebaut werden, der den lockeren und nassen Kies abstützt und sichert.