Ära Jeff Bezos: Nur eine Firma schlug sich besser an der Börse als Amazon

Willy Flemmer
·Freier Autor für Yahoo
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In der Ära Jeff Bezos hat sich nur ein Unternehmen an der Börse besser behauptet als Amazon. Kleiner Tipp: Es ist nicht Apple.

NATIONAL HARBOR, MD - SEPTEMBER 19:  Amazon CEO Jeff Bezos, founder of space venture Blue Origin and owner of The Washington Post, participates in an event hosted by the Air Force Association September 19, 2018 in National Harbor, Maryland. Bezos talked about innovating in large organizations as well as staying on the cutting edge in the space industry.  (Photo by Alex Wong/Getty Images)
Amazon-Gründer Jeff Bezos (Bild: Alex Wong/Getty Images)

Amazon ist einer der erfolgreichsten Konzerne der Welt. Geht es jedoch um die Börsen-Performance eines Unternehmens wird der Online-Versandhändler zumindest in der Ära des Firmengründers Jeff Bezos von einem anderen Konzern klar in den Schatten gestellt. Nein, bei dem Überflieger handelt es sich nicht um Apple.

Getränkehersteller mit größerer Gewinnspanne als Amazon

Die Rede ist vielmehr vom US-amerikanischen Getränkehersteller Monster Beverage. Denn seit dem 15. Mai 1997 – dem Tag des Börsengangs von Amazon – hat sich die Aktie des Unternehmens weitaus besser an der Börse behauptet als die des E-Commercers, wie das Magazin Quartz berichtet.

Demnach sei eine 1.000-Dollar-Investition in Amazon-Aktien am Tag, als das Online-Kaufhaus an die Börse ging, heute 2,2 Millionen US-Dollar wert. Demgegenüber habe eine wertgleiche und zur selben Zeit erfolgte Geldanlage in Hansen Natural, wie Monster Beverage bis 2012 hieß, heute einen Wert von 3,9 Millionen Dollar.

Monster Beverages
Monster Beverages

Und weil wir eingangs von Apple sprachen: Den iPhone-Hersteller lässt der 1935 gegründete Getränke-Hersteller diesbezüglich noch deutlicher hinter sich. Wer 1997 für 1.000 Dollar Apple-Anteile erworben hat, dessen Investition ist heute laut Quartz 1,1 Millionen Dollar wert.

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In Sachen Umsatz kann Monster Beverage den beiden Tech-Konzernen wiederum nicht das Wasser reichen. Die weltweiten Einnahmen von Amazon betrugen im vergangenen Jahr rund 386 Milliarden Dollar. Apple setzte im gleichen Zeitraum etwa 274,5 Milliarden Dollar um. Im Vergleich dazu sind die Einnahmen des Getränkekonzerns mit 4,4 Milliarden Dollar geradezu mickrig.

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