Apple-Zulieferer investiert zehn Milliarden Dollar in Fabrik in USA

Der Apple-Zulieferer Foxconn will mit einer Fabrik im US-Bundesstaat Wisconsin bis zu 13.000 Jobs schaffen

US-Präsident Donald Trump triumphiert: Der Apple-Zulieferer Foxconn will zehn Milliarden Dollar (8,5 Milliarden Euro) in den Bau einer Fabrik im Bundesstaat Wisconsin investieren und mindestens 3000 Jobs schaffen. Das teilten Foxconn-Chef Terry Gou und Trump auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwoch mit. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, Arbeitsplätze vor allem in der Industrie zu schaffen.

Gous Prognose zufolge könnte die Fabrik in Wisconsin sogar für mehr als 13.000 Jobs sorgen. Trump sagte: "Wäre ich nicht gewählt worden, würde er nicht zehn Milliarden Dollar investieren." Das Werk soll im Wahlkreis des republikanischen Abgeordneten Paul Ryan stehen, wo die Arbeitslosenquote mit fast zehn Prozent weit über dem landesweiten Durchschnitt von 3,2 Prozent liegt. Örtliche Medien berichteten, Foxconn habe Steuererleichterungen in Höhe von drei Milliarden Dollar zugesagt bekommen.

In den USA gibt es bereits einen Foxconn-Standort. In Virginia beschäftigt der taiwanische Konzern etwa 400 Menschen. Gou kündigte am Mittwoch an, neben der neuen Fabrik in Wisconsin weitere US-Standorte zu planen. So könnten die Kunden besser beliefert werden.

In China beschäftigt Foxconn etwa eine Million Arbeiter. Er unterhält Betriebe in mehr als zehn Ländern. Auch für Sony baut der Elektronikhersteller Geräte.