Apple stellt iPhone X vor (UPDATE: Preise für Deutschland)

Felix Knoke

Das iPhone X ist da: Kein Home-Button, dafür mehr Touch-Gesten. Randloser Bildschirm, Doppelkamera... Leak-Leser überrascht das nicht. Aber: Es sieht toll aus. Glas vorn und hinten, Lightning unten, Stahlrahmen, links die Lautstärke- und Mute-Buttons. Und ausgesprochen wird es: iPhone Ten.



Preis: Mit Ratenzahlung 1.149 Euro für die Version mit 64 Gigabyte, 1.319 Euro für die Version mit 256 Gigabyte (

Website). Verfügbar ist es in Silber und Space-Grau.



Der neue Bildschirm ist ein Super Retina Display mit 458 PPI und 5,8 Zoll Diagonale und natürlich: OLED. Das heißt: mehr Kontraste, höhere Auflösung, dünner. Kann HDR10, Dolby Vision, 3D Touch und True Tone.



Details: Das iPhone X wacht durch eine Bildschirmberührung auf, die Statusleiste oben ist durch die Kamera-Aussparung aufgetrennt. Links die Uhrzeit, rechts Akku, W-Lan und Mobile-Verbindungsqualität.



Statt eines Homebuttons gibt es jetzt eine neue Geste: Vom unteren Geräterand nach oben wischen und man ist

Home.




Unlock funktioniert nun über

FaceID. Gesichtserkennung entsperrt das iPhone. Möglich ist das durch das

True Depth Camera System mit 3D-Sensor und diversen anderen Kamera/Beleuchtungs-Techniken, um 3D-Bilder eines Gesichts aufzunehmen.



Im iPhone ist auch die Bionic Engine verbaut, um Machine-Learning-Dinge in Hardware auf dem Gerät zu machen. Sie lernt außerdem Veränderungen am Aussehen ihrer Nutzer zu erkennen und sich drauf einzustellen, wenn man sein Gesicht, seine Frisur oder seinen Gesichtsschmuck verändert. Durch Fotos und Masken soll die Bionic Engine nicht überlistbar sein.



Gesichtsdaten sind in der Secure Enclave gesichert und werden nur auf dem Gerät und nicht in einem Rechenzentrum verarbeitet. FaceID sei außerdem noch sicherer als

TouchID - Fingerabdrücke sind nicht sonderlich einzigartig...



FaceID funktioniert mit

Apple Pay und Apps von Drittanbietern. Statt Passwörtern gibt es eine Gesichtsaufnahme.





Animoji


Auch das kennt man schon aus den Leaks: Per Gesichtserkennung können 3D-Emojis mit dem eigenen Gesicht animiert werden und mit einer Sprachnachricht versehen als iMessage verschickt werden. Und ja, auch der Emoji-Kackhaufen.



In der Livedemo zeigt Craig Federighi, wie Fotos die komplette Front ausfüllen. Sieht super aus, besonders im Landscape-Modus.



Und neu: Apps wechseln geht jetzt über eine horizontale Wischgeste am unteren Geräterand. Gut!



Die Kameras


Dualkamera mit 2 Mal 12 MP, f/1,8 und f/2,4. Beide Kameras haben eine optische Bildstabilisierung, Der True-Tone-Flash ist besser mit doppelt so gleichmäßiger Ausleuchtung - sagt Apple. Porträtmodus ist natürlich auch dabei, auch mit den neuen Software-Beleuchtungsfunktionen. Und das geht dank der True Depth Camera mit der Selfie-Kamera.



A11 Bionic hat 4+2 Kerne (4 für Leistung, 2 zum Energiesparen) und der Akku hält trotzdem 2 Stunden länger als beim iPhone 7.



AirPower


Natürlich kann iPhone X auch drahtlos geladen werden, zum Beispiel mit Ladegeräten von Drittanbietern (die es recht günstig gibt). Apple aber hat eine eigene Idee: Ein Ladepad für alle i-Geräte, die drahtlos geladen werden können, zum Beispiel auch die Apple Watch Series 3 oder die

AirPods mit dem neuen Drahtlos-Lade-Gehäuse. Apple nennt das

AirPower.



iPhone X wird es mit 64 oder 256 GB Speicher geben. Die günstigste Version kostet 999 Dollar und wird am 3. November erhältlich sein - wenn es geliefert werden kann. Daran haperte es ja in der Vergangenheit immer wieder. Die Zukunft muss halt manchmal warten.



UPDATE:


In Deutschland verlangt Apple für das iPhone X 1.149 bzw. 1.319 Euro. Vorbestellungen werden ab dem 27. Oktober angenommen.





Apple X