Apple-«Fallobst»: Mit gebrauchten iPhones und iPads sparen

Muss es immer neu sein? Mit dem Kauf eines gebrauchten Apple-Gerätes kann man Geld sparen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa

Fans des kalifornischen Technologieherstellers Apple stehen häufig vor einer schwierigen Entscheidung: Kaufe ich das neueste iPhone oder iPad, oder besser nicht? Lohnt sich eventuell der Kauf eines gebrauchten Geräts?

Hannover (dpa/tmn) - Ob iPhones oder iPads: Apples Mobilgeräte sind beliebt, aber auch kostspielig - zumindest wenn man die Geräte neu anschafft. Wer sich dagegen überlegt, was ein gebrauchtes iOS-Gerät können soll,kann mit Apple-«Fallobst» viel Geld sparen, berichtet das «Mac&i»-Fachmagazin.

Gebrauchte 4S-iPhones gebe es schon ab rund 50 Euro und gebrauchte 5er-iPhones ungefähr ab 80 Euro. Die Entscheidung für ein Gerät hänge auch von den unterstützten iOS-Versionen und Apps ab. Reicht etwa für Whatsapp auch noch iOS 7 locker, muss es für die neuesten Emojis schon das aktuelle iOS 11 sein, das etwa das iPhone 5S noch unterstützt, das iPhone 5 oder 5C aber nicht mehr.

Wer ein iPad als Notebook-Ersatz anschaffen möchte, sollte mindestens zum iPad Air oder zum iPad Mini 4 greifen, um genügend Leistungsreserven zu haben und langfristige Systemupdates zu erhalten, so die Experten. Geht es dagegen vorwiegend ums Filmegucken und Surfen, seien aber ein iPad 2 (ab 100 Euro) oder ein iPad 3 (ab 130 Euro) noch allemal gut genug.

In jedem Fall sollte man sicherstellen, dass der Vorbesitzer des jeweiligen Apple-Gerätes den Diebstahlschutz entfernt hat, weil es sonst völlig nutzlos ist.