Apple soll billigeres MacBook Air planen

Sascha Koesch
(Apple)


Scheinbar hält sich das MacBook Air in der Verkäufen so unerwartet gut, dass Apple die etwas stiefmütterlich behandelte Serie wohl doch nicht aufgibt, wie immer vermutet wurde. Ein Bericht des KGI Analysten Ming-Chi Kuo, der sehr häufig den Nagel auf den Kopf trifft, sagt nun sogar, dass in schon im zweiten Quartal ein neues geben wird. Und es soll sogar billiger werden.

Apple soll sogar deshalb auf ein neues MacBook Air setzen, weil es die eigenen Laptop-Verkäufe um bis zu 15% ankurbeln könne. Besonders Studenten greifen immer noch zu dem in vielerlei Hinsicht etwas veralteten Modell, dass als Apples günstigstes allerdings tapfer gegen den Ansturm von Billig-PCs ankommen soll. Unter Studenten ist es vor allem immer noch sehr beliebt.

Für die Beliebtheit des MacBook Air speziell unter Studenten gibt es vier gute Gründe. Es ist nach wie vor sehr schlank, vergleichsweise sicher, langlebig und ausdauernd. Letzteres hält viele auch davon ab - denn es gibt ja keine Gerüchte über neue Spezifikationen - daran zu glauben, dass es nun mit einem höher auflösenden Bildschirm käme. 1.400 x 900 ist ja nach wie vor etwas mager, auch wenn es zum Arbeiten reicht. Mehr würde aber einiges von der Batterieleistung abzwacken.

Sehr stark zu vermuten ist allerdings, dass Apple trotz Preissenkung (was bei uns vielleicht 999 Euro bedeuten könnte), da das Aluminium ja nicht unbedingt einen Umweg über die USA machen muss, bei den Anschlüssen auf Einheitlichkeit setzt, d.h. USB-C für Strom und Display-Ausgang herhalten dürfte, man darf nur hoffen, dass klassische USB-Ports deshalb dennoch nicht komplett verschwinden. Wir erwarten dieses Mal auch die neuesten Prozessoren, denn es ist nicht zu erwarten, dass Apple auf Meltdown oder Spectre setzt.