Apple-Aktie verliert innerhalb von zwei Tagen sieben Prozent


Die Apple-Aktie bleibt das Sorgenkind an der Wall Street: Die Papiere des iPhones-Herstellers haben ihre Talfahrt am Freitag mit Abgaben von gut vier Prozent fortgesetzt. Damit hat die Apple-Aktie innerhalb von zwei Tagen gut sieben Prozent verloren. Grund dafür sind Sorgen um die Nachfrage nach den Smartphnes des US-Konzerns.

Das taiwanesische Halbleiterunternehmen Taiwan Semiconductor hatte am Donnerstag einen schwachen Ausblick auf das zweite Quartal abgegeben und so neue Sorgen um die Smartphone-Absätze bei Apple hervorgerufen. Das Unternehmen rechnet im laufenden Quartal mit einer Milliarde US-Dollar weniger Umsatz als Analysten bislang erwartet hatten. Zugleich kappte der Zulieferer seine Wachstumserwartungen an den Gesamtmarkt.


Taiwan Semiconductor gehört zu den wichtigsten Zulieferern von Apple und anderen namhaften Herstellern und gilt als Gradmesser für die Branche. JP-Morgan-Analyst Sandeep Deshpande zufolge führt die schlechten Zahlen des Zulieferers auf die schwache Nachfrage nach hochwertigen Smartphones zurück. Er sieht deshalb weiterhin Risiken für alle Aktien, die mit der Wertschöpfungskette von Apple zusammenhängen. Die bei Börsianern als langfristiger Indikator beachtete 200-Tage-Durchschnittslinie konnten die Apple-Aktie letztlich nur mit Ach und Krach für sich behaupten.

Druck machte sich nach dem schlechten Ausblick des taiwanesischen Zulieferers auch im Chipsektor breit. Werte wie Micron, Qualcomm oder Texas Instruments verloren an der Nasdaq bis zu fünf Prozent.