'FAZ': Ista-Verkauf an chinesische Investoren wird teuer

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Erwerb des Wärmemesskonzerns Ista kommt laut einem Zeitungsbericht die chinesischen Investoren teuer zu stehen. Man habe sich auf einen Unternehmenswert von knapp 5,8 Milliarden Euro geeinigt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagsausgabe) mit Bezug auf neue Dokumente der Börse in Hongkong. Bei der Summe handle es sich um den Kaufpreis der Anteile zuzüglich der Nettoverbindlichkeiten. Käufer ist ein Konsortium um die Holding CKI aus dem Reich des Milliardärs Li Ka-shing. Ista und der Verkäufer, der Finanzinvestor CVC, lehnten einen Kommentar der Zeitung gegebüber ab.

Mit dem ausgehandelten Wert werde der Ista-Verkauf zum teuersten Private-Equity-Deal, den es in Deutschland je gegeben habe, heißt es in dem Bericht. Er sei noch teurer als nach momentanem Bewertungsstand die Übernahme des Pharmakonzerns Stada durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven.

Der Ista-Verkauf an zwei Unternehmen im Besitz der in Hongkong ansässigen Familie des Milliardärs Li Ka-shing war im Juli beschlossen worden. Aus Unternehmenskreisen war zunächst ein Kaufpreis von rund 4,5 Milliarden Euro im Gespräch gewesen.