Aogo über Zeit unter Weinzierl: "Kenne nun die Schattenseite"

Aogo hatte bereits eine erfolgreiche Karriere hinter sich, als er zu Schalke kam. Dort lernte er unter Weinzierl die andere Seite des Fußballs kennen

Dennis Aogo wechselte kürzlich vom FC Schalke 04 zum VfB Stuttgart. Bevor es am Sonntag (18 Uhr im LIVETICKER ) zum Wiedersehen in der Bundesliga kommt, hegt der 30-Jährige keinen Groll.

"Man muss sich von Altem lösen, um sich hundertprozentig auf eine neue Herausforderung konzentrieren zu können", machte Aogo im Gespräch mit dem kicker klar. Dementsprechend geht er nicht mit Wut im Bauch in das Duell mit seinem Ex-Klub Schalke.

Vielmehr, so Aogo, ist er heiß auf die Partie: "Ich freue mich riesig aufs Wiedersehen." Die Erinnerungen seien "hauptsächlich schön", auch wenn Aogo zuletzt in Gelsenkirchen viel Zeit auf der Bank verbrachte: "So ist der Sport. Es kommt ein neuer Trainer mit einer anderen Vorstellung."

Aogo hat neues Verständnis entwickelt

Unter Markus Weinzierl war der ehemalige Nationalspieler kein Thema, auch Domenico Tedesco setzte nicht auf Aogo. Es zog ihn weiter nach Stuttgart: "Ich habe gelernt, wie es sich anfühlt, auf der anderen Seite zu stehen. Ich kenne nun auch eine Schattenseite des Fußballs."

Aogo war stets "Teil derer, die oft spielten." Nun hat er ein neues Verstädnis entwickelt: "Es geht nur, wenn alle sich dazugehörig fühlen. Sonst leidet der Erfolg. Das hat man auf Schalke gesehen." Somit kann Aogo einen Schlussstrich ziehen: "Ich habe viel gelernt unter Weinzierl."