Anwohner unter Schock: „Das Grauen ist jetzt in Barmbek“

Nach der Horror-Tat sind die Menschen im Viertel zwischen Wut, Empörung und Angst.

"Als ich Samstagfrüh aufwachte, habe ich einen kurzen Moment lang gedacht, ja gehofft, dass ich nur schlecht geträumt habe“, sagt eine junge Frau. „Aber dann habe ich das Radio eingeschaltet und wurde in die Wirklichkeit zurückkatapultiert. Nun stehe ich hier und lege meine Blumen da hin, wo schon so viele liegen.“ Sie weint.

Der Tatort am Tag danach. Die Blumen, die von den Menschen abgelegt werden, bilden ein großes „Peace“-Zeichen. Frieden – das ist, es was die Welt am meisten braucht. Nicht Hass. Und doch fällt unter all den Menschen, die sich hier im Laufe des Tages versammeln, auch manches böse Wort.

Irgendwer fordert lauthals die Todesstrafe, ein anderer prophezeit voller Häme, dass der Täter bestimmt mit einer milden Strafe davonkommen werde, weil er „eine schwere Kindheit“ hatte. Dabei gehöre der Kerl doch eigentlich… Statt weiterzureden, fährt der Mann mit der flachen Hand an seiner Kehle entlang.

Aber so reden nur die wenigsten. Die Masse äußert sich deutlich behutsamer. Sven Tode (52), der Barmbeker SPD-Bürgerschaftsabgeordnete, ist bemüht, keine ausländerfeindliche oder...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo