Antonio Rüdiger: Chelsea kann wie Real Madrid in der Champions League sein

Trainer Antonio Conte stand schon kurz vor dem Rauswurf, doch nach Rüdigers Ansicht kann Chelsea noch die Kurve kriegen.

Am Dienstag (20.45 Uhr im LIVETICKER) misst sich der FC Chelsea in der Champions League mit dem als leichter Favorit geltenden FC Barcelona. Verteidiger Antonio Rüdiger möchte bei seinen Teamkollegen dennoch keine Angst vor dem kommenden Gegner sehen und fordert diese auf, sich ein Beispiel an Real Madrid zu nehmen.

Mit einem 3:1 über Paris Saint-Germain haben sich die Königlichen eine gute Ausgangslage im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale erspielt, in der spanischen Liga liegt man dagegen deutlich abgeschlagen hinter Tabellenführer Barcelona: "Die mentale Seite ist anders. In der Champions League gegen Paris Saint-Germain hat sich Real Madrid bestens geschlagen", weiß auch Rüdiger, der nach dem FA-Cup-Sieg der Blues gegen Hull mit Journalisten sprach.

"Es ist ein anderer Wettbewerb, man hat zwei Spiele. Das ist die Chance für uns, alles richtig zu machen, und wir müssen diese nutzen. Es liegt an uns", appellierte der 24-Jährige an seine Mitspieler, eine breite Brust zu haben: "Wir wissen alle, dass Barcelona gerne den Ball hat. Wir müssen versuchen, daraus Katz und Maus zu machen."

Rüdiger sieht Chelseas Offensivreihe auf Augenhöhe

Von einer vermeintlich klaren Rollenverteilung möchte Rüdiger nichts wissen: "Fußball wird 90 Minuten auf dem Platz gespielt. Es kommt nicht darauf an, was davor passiert. Jeder, der Angst oder dergleichen hat, sollte nicht spielen." Er könnte jedenfalls nicht motivierter sein: "Mein Respekt für Barcelona ist groß, aber sobald der Schiedsrichter pfeift, werde ich immer versuchen, meine Spiele zu gewinnen."

Wie sich Chelsea am Ende durchsetzen könnte? "Die Mannschaft muss einen Gedanken haben: auf den Platz zu gehen und zu gewinnen, das ist alles. Es ist eine Partie von hoher Qualität, zwei gute Teams." Er selbst sieht die beiden Offensivreihen jedoch auf Augenhöhe: "Sie werden sich auch über unsere Spieler Gedanken machen müssen, über Hazard, Giroud, Morata, Fabregas. Da sind elf Spieler auf dem Platz und wir müssen uns um jeden davon kümmern. Dasselbe gilt für den Gegner", so Rüdiger abschließend.