Antidopingbehörden wollen russischen Ausschluss von Winterspielen

Knapp vier Jahre her sind die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi – schon im Februar beginnen die nächsten Spiele.

Antidopingbehörden aus siebzehn Ländern haben jetzt gefordert, Russland müsse von den kommenden Spielen ausgeschlossen werden.

Russische Athleten könnten jedoch als unabhängige Einzelsportler teilnehmen, wenn sie ausreichend auf Doping getestet worden seien.

Die Antidopingbehörden, darunter die deutsche und die österreichische NADA, warfen dem IOC vor, das Doping von Sotschi sei unzureichend aufgearbeitet worden.

Man habe daher schwere Bedenken, dass die nächsten Winterspiele sauber sein würden. Diese Spiele finden im Februar im südkoreanischen Pyeongchang statt.