March for our Lives: Anti-Waffen Protest in den USA

Etwa 20 Schüler, die zu den Überlebenden des Amoklaufs an der Marjory Stoneman Douglas Highschool in Florida gehören, haben die Protestaktion organisiert und wollen damit gegen Waffengewalt und für schärfere Waffengesetze protestieren.

Die Polizei erwartet zu dem «Marsch für unsere Leben» (March For Our Lives) mindestens eine halbe Million Teilnehmer - es wäre eine der größten Protestveranstaltungen in der US-Hauptstadt in der jüngeren Geschichte. Schon Stunden vor Beginn der zentralen Kundgebung versammelten sich zwischen Weißem Haus und Kapitol Tausende Menschen mit Plakaten und Transparenten.

In der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland in Florida hatte ein 19-Jähriger am 14. Februar 14 Jugendliche und drei Erwachsene erschossen. Aus dem Aufbegehren der Überlebenden in der Zeit nach der Tat ist inzwischen eine landesweite Bewegung geworden. Der Protest ist nicht auf Washington begrenzt, weltweit sind mehr als 800 Solidaritätsaktionen angemeldet.

Die Schüler fordern unter anderem ein völliges Verbot von Sturmgewehren in den Händen von Zivilisten und eine generelle Heraufsetzung des Alters bei Waffenkäufen auf 21 Jahre. Die Regierung Trump zeigt sich von den anhaltenden Protesten weitgehend unbeeindruckt. Der US-Präsident machte sich nach dem Amoklauf eine bekannte Forderung der Waffenorganisation NRA zu eigen, nämlich Lehrer zum Schutz ihrer Schüler zu bewaffnen.