Anti-Terror-Training: Berlin: Polizei übt Reaktion auf biologischen Terroranschlag

Die Sicherheitskräfte bereiten sich auf den Ernstfall vor (Archivbild)

In Berlin führen Sicherheitsbehörden erneut eine Großübung durch. Diesmal proben sie die Reaktion auf einen biologischen Anschlag durch Terroristen. Die Übung trägt den Namen "Wunderbaum" und findet auf dem Polizeigelände in Ruhleben statt und dauert vom 10. bis zum 12. Oktober. Allein die Liste der teilnehmenden Institutionen zeigt die Größe des Tests. Die Polizei Berlin prüft ihre Leistungsfähigkeit mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, dem Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf, dem Robert-Koch-Institut, dem Bundeskriminalamt, der Bundespolizei, der Berliner Feuerwehr und der Charité.

"Gemeinsam werden Einsatzkonzepte zur Gefahrenabwehr, zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und zur Strafverfolgung erprobt und bei Bedarf optimiert", heißt es in der Ankündigung. In der Spitze werden über 300 Beteiligte gleichzeitig daran teilnehmen. Aus dem In- und Ausland sind zudem fast 80 Fachbeobachter beteiligt.

Auch Umweltproben und Erregernachweise werden vor Ort durchgeführt

Das Übungsszenario umfasst die Festnahmen der von Statisten gespielten Täter durch Spezialeinheiten des Bundes und des Landes Berlin und den Transport und die medizinisch-infektiologische Versorgung von Patienten in der Sonderisolierstation der Charité. Außerdem soll die Spurensicherung am kontaminierten Tatort durch Spezialisten des Landeskriminalamts Berlin die Arbeit proben. Auch Umweltproben und Erregernachweise durch das Robert-Koch-Institut werden vor Ort durchgeführt.

Zum ...

Lesen Sie hier weiter!