Anti-Merkel-Demo in Hamburg: Der irre Auftritt des Ex-"Spiegel"-Autors Matussek

Jürgen Klöckner
  • Der frühere “Spiegel”- und “Welt”-Autor Matthias Matussek ist in Hamburg auf einer “Merkel muss weg”-Demonstration aufgetreten
  • Auf zwei Bierkästen redete er sich einen Rausch, den man selbst von ihm nicht gewohnt ist
  • Im Video oben seht ihr einen Ausschnitt des irren Auftritt Matusekks 

Er wollte vor dem Volk reden – und da steht er nun, am Hamburger Dammtor auf zwei Bierkästen vor etwa 200 Zuhörern. Es sind meist ältere, weiße Männer, die “Merkel muss weg” im Chor brüllen. Und Matthias Matussek brüllt mit. 

Der frühere “Spiegel”- und “Welt”-Autor ist jetzt einer von ihnen.

Punkt 19.00 Uhr tritt er vor die Menge, eingemummelt in einen dicken, schneidigen, schwarzen Mantel. Der soll helfen, den Minusgraden zu trotzen.

Er ist der bislang berühmteste Redner des Protests, der nach dem Schlachtruf der ärgsten Kanzler-Gegner benannt ist und nun schon seit dem 5. Februar jeden Montag in Hamburg aufbrandet. 

“Widerstand” und “Lügenpresse”

Rechtsextremisten haben die Demo mitorganisiert. So zumindest vermuten es der Verfassungsschutz und Beobachter.

Unter den Zuhörern standen schon Reichsbürger, der frühere Hamburger NPD-Chef Torben Klebe und Mitglieder der mittlerweile verbotenen und militanten rechtsextremen “Blood & Honour”-Gruppierung. 

Matussek aber lässt sich davon nicht beirren. Er redet sich auf seinen Bierkästen in einen Rausch, wie man ihn selbst von ihm nicht gewohnt ist. 

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