Anstieg der Verbraucherpreise im vergangenen Jahr bei nur 1,4 Prozent

Einkaufskorb

Der Verbraucherpreisanstieg in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr abgeschwächt: Die Preise für Waren und Dienstleistungen kletterten 2019 um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte und erste Schätzungen bestätigte. 2018 lag die Jahresteuerung noch bei 1,8 Prozent.

Deutlich teurer wurde im vergangenen Jahr vor allem Gemüse: Hier stiegen die Preise um 6,3 Prozent, wie die Statistiker mitteilten. Insgesamt erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel aber nur um 1,4 Prozent - Obst etwa war günstiger als 2018.

Billiger im Vergleich zu 2018 waren auch Heizöl sowie Benzin und Diesel: Der Preis für leichtes Heizöl sank um 2,5 Prozent, der für Kraftstoffe um 1,6 Prozent. Teurer wurden dagegen Gas - um knapp vier Prozent - und Strom um 3,4 Prozent. Die Preise für alle Energieprodukte stiegen damit um 1,4 Prozent.

Überdurchschnittlich stiegen laut Statistik im vergangenen Jahr die Preise für Tabakwaren (um 3,7 Prozent) und für Druckerzeugnisse (um 3,4 Prozent). Telefone und Unterhaltungselektronik-Geräte wurden deutlich günstiger.

Die Nettokaltmieten stiegen laut Statistik um 1,4 Prozent. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen verteuerten sich stark um 5,0 Prozent, die Reparatur von Fahrzeugen um 4,5 Prozent.