Anstieg der Corona-Todesfälle in Frankreich deutlich verlangsamt

Desinfektion der Pariser Metro

In Frankreich hat sich der Anstieg der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus deutlich verlangsamt: 289 Menschen starben innerhalb der vergangenen 24 Stunden an der vom Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend in Paris mitteilte. Am Mittwoch hatten Krankenhäuser und Altenheime noch 427 neue Todesfälle gemeldet. Insgesamt starben in dem Land 24.376 Menschen.

Hoffnung gibt auch die weiter sinkende Zahl der Patienten auf Intensivstationen. Dort wurden noch gut 4000 Menschen behandelt, 188 weniger als einen Tag zuvor; auf dem Höhepunkt der Pandemie am 9. April waren es fast 7200 gewesen.

Gesundheitsminister Olivier Véran stellte erstmals eine Karte vor, auf der besonders betroffene Gebiete rot markiert sind. Sie gibt Aufschluss darüber, in welchen französischen Départements die Ausgangssperre ab dem 11. Mai langsamer gelockert werden soll als in anderen. Risikogebiet ist demnach vor allem der Nordosten des Landes. Es umfasst sowohl den Großraum Paris als auch das Grenzgebiet zu Deutschland. Grün sind dagegen Teile der Normandie und der Bretagne sowie des Südwestens.