Angst vor Verletzung: Manchester Citys Ilkay Gündogan will Elfmeter nicht schießen

Manchester City ist im League Cup eine Runde weitergekommen. Aus Angst vor einer Verletzung wollte Ilkay Gündogan dabei keinen Elfmeter schießen.

Ilkay Gündogan von Manchester City hat im Pokalspiel gegen die Wolverhampton Wanderers keinen Elfmeter geschossen, weil er Angst vor einer Verletzung hatte. Auf der klubeigenen Website sagte der Deutsche: "Normalerweise hätte ich auch einen Elfmeter geschossen, aber ich hatte Angst, dass etwas Schlechtes passiert, wenn ich schieße".

Manchester City musste im Carabao Cup in die Verlängerung und anschließend sogar ins Elfmeterschießen, welches souverän mit 4:1 gewonnen wurde. Der Ex-Dortmunder ist erst Mitte August von einem Kreuzbandriss zurückgekehrt und hat wohl noch Probleme: "Es hat sich angefühlt wie von null auf hundert – 110 Minuten habe ich gut geschafft, aber in den letzten zehn Minuten waren meine Beine überall verkrampft, vor allem in der Leiste".

Wohl keine Verletzung

Trotzdem hat Gündogan durchgehalten, denn "ich wollte nicht das Feld verlassen und mein Team zu zehnt zurücklassen, aber ja, in den letzten zehn Minuten konnte ich keine wichtige Rolle mehr im Spiel einnehmen".

Die Citizens sind auch dank dieses Kraftaktes nun im Viertelfinale des League Cups. Die Männer von Pep Guardiola haben sich gegen den Zweitligisten jedoch unerwartet schwer getan. Der Katalane ist daher umso glücklicher, dass sich Gündogan nicht auch noch verletzt hat: "Er hat mit ein paar Problemen aufgehört, aber hoffentlich ist es nichts Gefährliches". Der 27-Jährige konnte Entwarnung geben: "Zum Glück sieht es nicht schlecht aus. Ich glaube nicht, dass etwas gezerrt ist". 

In der nächsten Runde treffen die Skyblues nun auf Leicester City.