Angst vor der Rente mit 70? 3 Schritte, die kombiniert einen Ausweg darstellen

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Die Rente mit 70 ist zwar noch keine Realität, aber bereits in der Diskussion. Was aber tun, wenn man dieses Thema fürchtet?

Ein nachdenklicher Mann prüft seine Rentenunterlagen. (Symbolbild)
Ein nachdenklicher Mann prüft seine Rentenunterlagen. (Symbolbild)

Die Rente mit 70 ist zumindest in der Diskussion. Einige Verbände wie beispielsweise das DIW oder VdK fordern bereits, eine solche Maßnahme zu beschließen. Auch weil die Kassen leer sind und immer weniger Beitragszahler immer längere Ruhestandszeiten finanzieren müssen.

Nicht nur die Diskussion ist daher für mich besorgniserregend. Nein, sondern auch eine finanziell knappe Ausgangslage bei den Kassen, die die Rente mit 70 befürworten könnten. Es gibt eigentlich kaum einen Zweifel daran, dass insbesondere alternde Babyboomer eine Herausforderung für dieses Sozialsystem sein dürften.

Was aber tun, wenn man dieses Thema fürchtet? Und möglicherweise in jungen Jahren bereits erkennt, dass das zu einem Problem werden könnte? Hervorragende Fragen! Drei Schritte können dir in der Theorie bereits helfen, diese Baustelle anzugehen. Wobei die Praxis letztlich natürlich dir obliegt.

Rente mit 70: Bestandsaufnahme

Die Rente mit 70 ist nicht nur eine Herausforderung, sondern könnte für dich auch teuer sein. Vor allem, wenn du das Erreichen einer solchen Regelaltersgrenze nicht schaffen solltest. Dann drohen schließlich Abzüge, die dich finanziell belasten.

In einem ersten Schritt solltest du daher ein wenig herumrechnen und eine Bestandsaufnahme machen: Wie viel Geld kann ich im Alter wohl erreichen? Deine Rentenauskunft könnte ein erster Indikator sein. Wobei es grundsätzlich ratsam sein könnte, ein wenig pessimistisch zu sein. Vor allem mit Blick auf eine späte Rente und sich möglicherweise verändernde gesetzliche Rahmenbedingungen.

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In der Folge solltest du bestimmen, was dich ein früherer Ruhestand als die Rente mit 70 kosten könnte. Abzüge können in der Regel relativ in Prozentsätzen und in einem zweiten Schritt absolut sichtbar sein. Die Bestandsaufnahme ist jedenfalls eine erste Möglichkeit, um das Problem zu erkennen. Sowie in der Folgezeit zu lösen.

Fasse finanzielle Ziele, um vorzusorgen

Nach der Bestandsaufnahme könntest du eines erkennen: Die Rente mit 70 oder deine daraus gezogenen Rückschlüsse sind ein Problem. In erster Linie ein finanzielles, das nach einer Lösung verlangt. Insbesondere wenn du jünger bist und noch Zeit hast, könnte es jedoch Lösungen geben.

Lösungen in der Form, dass du finanzielle Ziele aufstellen kannst. Beispielsweise Vermögen X für den eigenen Ruhestand bis Alter Y aufzubauen. Oder aber ein passives Einkommen in einer gewissen Höhe zu erreichen. Beides könnten Varianten sein, um der Rente mit 70 aus dem Weg zu gehen und sich in gewisser Weise eigene Spielregeln aufzustellen.

Wenn es dein Ziel ist, eben nicht erst in so hohem Alter in den Ruhestand zu gehen, sind eigene finanzielle Ziele besonders wichtig. Eine bloße Bestandsaufnahme und das Kopf-in-den-Sand-stecken hilft an dieser Stelle nicht.

Rente mit 70 ausweichen: Finde deinen Ansatz

Zuletzt solltest du außerdem noch deinen Ansatz finden, um der Rente mit 70 auszuweichen. Dividendenaktien könnten eine Variante für passives Einkommen sein. Oder auch kostengünstige ETFs und Indexfonds, die kaum eine aktive Verwaltung benötigen. Selbst Wachstumsaktien für den Vermögensaufbau können relevant sein.

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Im Endeffekt liegt es an dir, einen Weg zu finden, der zu dir und deinen Zielen passt. Letztlich musst du natürlich noch aus der Theorie Praxis werden lassen. Das heißt: Sparen und investieren. Wer frühzeitig anfängt und mit dem Zins- und Zinseszinseffekt arbeitet, könnte es jedoch schaffen, der Rente mit 70 proaktiv entgegenzuwirken.

Der Artikel Angst vor der Rente mit 70? 3 Schritte, die kombiniert einen Ausweg darstellen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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