Angriffe auf die CSU aus Laschets Zukunftsteam

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Unions-Kanzlerkandidat Laschet (AFP/Odd ANDERSEN)

Der zum Zukunftsteam von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet zählende Sicherheitsexperte Peter Neumann hat die CSU und deren Parteichef Markus Söder für das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl mitverantwortlich gemacht. "Einer der wunden Punkte in der Union war immer, dass die Partei Armin Laschet nicht geschlossen unterstützt und Markus Söder ihn jeden zweiten Tag unterminiert hat", sagte Neumann der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag.

Auch der frühere CDU-Politiker Wolfgang Bosbach machte fehlenden Teamgeist von CDU und CSU als einen der Gründe für die Wahlniederlage verantwortlich. "Wir sind als Team nicht so geschlossen und überzeugend aufgetreten, dass wir als Team diese bittere Niederlage hätten verhindern können", sagte Bosbach im ZDF-"Morgenmagazin".

Nach dem angekündigten Rückzug Laschets als CDU-Chef sagte Bosbach, es sei für die Nachfolge jemand nötig, der oder die über "hinreichende politische Erfahrung" verfüge. Im Fall einer Ampel-Koalition komme insbesondere der Position des Oppositionsführers - also des Unions-Fraktionschefs - eine besondere Rolle zu. Die Frage werde sein, ob Parteivorsitz und Fraktionsvorsitz in eine Hand gelegt werden oder ob die Ämter getrennt besetzt werden.

ran/bk

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