Angriff in Schöneberg: Hundert Jugendliche werfen Böller auf Autos und Busse

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen soll der 38-Jährige einen der Männer angerempelt haben, woraufhin ein Streit ausbrach

Berlin. Bis zu 100 Jugendliche und junge Erwachsene haben am frühen Dienstagabend in Schöneberg laut Polizei wahllos Autofahrer mit verbotenen Böllern beworfen und Passanten und Polizisten attackiert. Dabei wurden mehrere Passanten und Polizisten leicht verletzt.

Anwohner riefen zunächst gegen 18 Uhr die Polizei, weil etliche Jugendliche an der Kreuzung Potsdamer Straße Ecke Pallasstraße mit Böllern für Ruhestörungen sorgten. Als die Polizisten eintrafen, entfernten sich die etwa 100 Personen zunächst schnell.

Böllerei über mehrere Stunden

Knapp eine Stunde später ging die Böllerei an der Kreuzung jedoch wieder los. Dabei wurde ein 48 Jahre alter Motorradfahrer mit verbotenen Feuerwerkskörpern beworfen. Der Mann musste wegen eines explodierten Böllers vor seinem Gesicht stark abbremsen und erlitt ein Knalltrauma.

Nun attackierten die Personen auch die anrückenden Polizisten - in der Spitze bis zu 45 Beamte. Immer wieder brannten sie verbotene Feuerwerkskörper ab. Als ein 47-jähriger Mann, der wegen Halloweens mit seiner Enkeltochter unterwegs war, um Süßigkeiten zu sammeln, zwei Jugendliche festhalten wollte, die zuvor geknallt hatten, griffen diese ihn an. Sie schlugen auf ihn ein und traten noch zu, als der Mann schon am Boden lag. Der 47-Jährige erlitt dabei leichte Kopfverletzungen

Festgenommener verletzt Polizisten

Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 15 und 16 Jahren wurden von den Beamten vorübergehend festgenommen. Dabei griff der 15-Jährige zwei Polizisten an und verletzte beid...

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