Angeschossener verschwindet spurlos - Schießerei in Unterföhring: Etliche Zeugen mit Trauma

Ralph Hub

Über 200 Menschen sind Zeugen der Schießerei im S-Bahnhof in Unterföhring. Ein Trauma, das manchen nicht mehr loslässt.

Unterföhring - Bei einer Personenkontrolle am S-Bahnhof Unterföhring entreißt ein 37-Jähriger einem Polizisten die Dienstwaffe und schießt wild um sich. Eine 26-jährige Polizistin wird lebensgefährlich verletzt, zwei Passanten an Arm und Bein verwundet.

Chaos bricht am Bahnsteig aus. Alle schreien in Panik durcheinander. Menschen werfen sich zu Boden, suchen in der S-Bahn und am Bahnsteig Schutz oder versuchen, sich durch Flucht in Sicherheit zu bringen. Ein schreckliches Erlebnis, das viele der Zeugen damals nicht mehr loslässt. Über 200 Menschen wurden Zeuge der dramatischen Ereignisse am 13. Juni im S-Bahnhof Unterföhring. Etliche haben bei der ermittelnden Mordkommision inzwischen ausgesagt – dabei wurde klar, wie sehr die Erinnerung manchen von ihnen zu schaffen macht.

Die Angst ist ständiger Begleiter

Einige der Zeugen berichteten ihrer Vernehmung von Angstattacken und Schweißausbrüchen. Manche leiden unter Alpträumen, haben Mühe, das Gesehene zu verarbeiten.
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