Anfeindungen gegen Stegemann: Watzke reagiert

Deutliche Worte von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke!

Der Geschäftsführer der Schwarz-Gelben hat sich am Sonntagmorgen an die eigenen Fans gewandt. Der Grund: die Anfeindungen gegenüber Schiedsrichter Sascha Stegemann, der auch zu Gast im STAHLWERK Doppelpass war.

„Anfeindungen jeder Art, Verunglimpfungen oder Drohungen, sei es persönlich oder anonym über Social-Media-Kanäle, können wir - aller Enttäuschung zum Trotz aber nicht einmal im Ansatz tolerieren“, betonte Watzke in einem Klub-Statement auf der Website des Klubs.

Stegemann erklärte im Doppelpass, dass er und seine Familie am Samstag „konkrete Drohungen“ erhalten hätten, woraufhin er Strafanzeige gestellt habe. Zudem stehen auch polizeiliche Schutzmaßnahmen im Raum.

Weiter schrieb der BVB, dass Stegemann dem Klub versichert habe, wie leid es ihm tue. Die Sache sei für Dortmund damit erledigt: „Wir alle sind natürlich nach wie vor sehr enttäuscht darüber, wie der Freitagabend verlaufen ist. Wir haben unsere Sicht der Dinge direkt nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter besprochen.“

Stegemann gibt Fehler zu

Stegemann hatte im Spiel der Dortmunder beim VfL Bochum (1:1) ein klares Foul an BVB-Stürmer Karim Adeyemi übersehen, auch Videoassistent Robert Hartmann griff nicht ein. Das sorgte für große Wut beim BVB, nach dem Spiel traten einige Spieler nach SPORT1-Informationen sogar gegen die Tür der Schiedsrichterkabine. Kapitän Marco Reus, Trainer Edin Terzic und Sportchef stellten den Unparteiischen in dessen Kabine zur Rede.

Stegemann hatte einen Tag nach der Partie bereits zugegeben, eine falsche Wahrnehmung auf die Situation gehabt zu haben. Auch am Sonntag stand er zu seinem Fehler.