Andrew Garfield hätte nichts gegen homosexuelle Erfahrung

Oh, là, là: Andrew Garfield machte im Gespräch mit dem US-amerikanischen “Out”-Magazin ein pikantes Geständnis: Der Schauspieler will sich bei der Partnerwahl nicht nur ausschließlich auf Frauen konzentrieren, sondern offenbar auch offen für Männer sein.

Offen für alles: Andrew Garfield. (Bild-Copyright: ddp images)

Mit dieser prickelnden Aussage dürfte Andrew Garfield bei seinen Fans für Furore sorgen: In puncto Erfahrungen will sich der “The Amazing Spider-Man”-Star nämlich nichts entgehen lassen. Homoerotische Abenteuer offenbar mit eingeschlossen. “Bis jetzt habe ich mich sexuell nur von Frauen angezogen gefühlt”, stellt er im “Out”-Interview klar. Doch weiter heißt es: “Wir versuchen instinktiv, unsere Erfahrungen zu kontrollieren und mit ihnen klarzukommen und Mauern, um das zu errichten, was wir sind und wer wir sind. Ich möchte so viel wie möglich aus dem Garten der Möglichkeiten wissen, bevor ich sterbe – ich habe immer eine Offenheit für alle Impulse, die in mir entstehen können.”

Müsste er sich für eine sexuelle Orientierung entscheiden, wäre er aber heterosexuell. Zumindest als Schauspieler wird der 34-Jährige bald in die Rolle eines homosexuellen Mannes schlüpfen. Ab dem 25. März steht er in “Angels in America” am New Yorker Broadway auf der Bühne. Das Stück von Tony Kushner spielt in den 80er-Jahren und setzt sich mit den Themen Homosexualität und Aids-Angst auseinander.

Andrew Garfield erregte bereits im vergangenen Juli Aufsehen, als er bei einer Podiumsdiskussion in Vorbereitung auf die Rolle sagte, er sei ein “schwuler Mann, nur ohne den physischen Akt”. Ein Shitstorm war die Folge. Später entschuldigte sich der Ex von Emma Stone für diese Aussage und sagte, sie sei aus dem Kontext gerissen worden.