Ancelotti wehrt sich: "Kritik ist zu viel"

Carlo Ancelotti ist seit 2016 Trainer des FC Bayern

Bayern Münchens Trainer Carlo Ancelotti wehrt sich vor dem Champions-League-Spiel gegen den belgischen Meister RSC Anderlecht  (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) gegen seine Kritiker.

"Ich finde, dass die Kritik zu viel ist. Ich bin es gewohnt, kritisiert zu werden. Aber meiner Meinung nach ist es zu viel. Ich bin nicht von gestern", sagte Ancelotti im Interview bei Sky.

Nach der jüngsten 0:2-Niederlage in Hoffenheim wuchs die Kritik an Ancelotti, zumal kurz zuvor die unzufriedenen Stars Robert Lewandowski und Thomas Müller für Aufruhr gesorgt hatten.

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Ancelotti: "Fußball ist einfacher"

Für Ancelotti wird der Fußball in Deutschland zu verkompliziert: "Hier reden viele Leute über Strategie, Taktik, Positionen der Spieler – es ist zu viel. Fußball ist einfacher."


Ancelotti macht das schwache Spiel in Hoffenheim wenig Sorgen. Der Italiener ist sich sicher, dass sein Team sich in den nächsten Wochen steigern wird. "Nach der Länderspielpause hatten wir immer Probleme. Das kann in dieser Phase passieren. Ich bin nicht besorgt, denn wir sind am Anfang der Saison", sagte Ancelotti.

Für den Bayern-Trainer wäre es das Beste, wenn seine Spieler bereits am Dienstagabend mit einem Sieg gegen Anderlecht direkt ein Zeichen setzten würden - schließlich hat Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann bestätigt, dass er Ancelotti früher oder später gerne einmal beim FC Bayern beerben würde.