Ancelotti-Aus: Effenberg kritisiert Bayern-Bosse

Effenberg hält nichts von der Entscheidung von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß

Die Entlassung von Trainer Carlo Ancelotti sorgte am Donnerstag für einen Paukenschlag beim FC Bayern - und war auch für den ehemaligen Bayern-Profi Stefan Effenberg eine überraschende Entscheidung.

"Der FC Bayern ist eigentlich kein Verein, der mal schnell die Reißleine zieht. Den Trainer feuern am Anfang einer neuen Saison - das ist einfach nicht Bayern-like", schrieb der ehemalige Bayern-Profi in seiner Kolumne bei t-online.  


Harte Kritik an Hoeneß und Rummenigge

Für Effenberg haben es sich Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge in einer schwierigen Phase der Saison zu einfach gemacht.

"Wer hat Schuld? Der Trainer! Dabei haben sie ihn doch geholt", kritisierte Effenberg, "deshalb sollen und müssen jetzt auch die Verantwortlichen, und das sind vor allem Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, hinterfragt werden".

Effenberg nimmt Spieler in die Pflicht

Auch mit den Spielern des Rekordmeisters ging der 49-Jährige hart ins Gericht. Sich gegen Ancelotti zu stellen sei ein "No-Go. Ich finde es traurig, welche Macht Spieler mittlerweile bekommen."

Die Profis seien jetzt gefordert, egal wer der neue Trainer werde, sagte Effenberg, der sich mehr Zeit für den Trainer gewünscht hätte.

"Ich bin davon überzeugt, dass Ancelotti mit seiner Erfahrung auch diese schwierige Situation gemeistert hätte."