ANALYSE/Berenberg: BASF profitiert vom Geschäft mit Batteriechemie - 'Buy'

dpa-AFX

HAMBURG (dpa-AFX) - Das Batteriegeschäft von BASF stimmt die Privatbank Berenberg optimistischer für den Chemiekonzern. Analyst Sebastian Bray hob seine Gewinnerwartungen an und erhöhte das Kursziel von 96 auf 106 Euro. Damit sieht er noch reichlich Potenzial und stufte die Papieree in einer Studie vom Mittwoch von "Hold" auf "Buy" hoch.

BASF dürfte seinen Marktanteil im Geschäft mit Batteriechemie ausbauen und auf kurze Sicht die Gewinnerwartungen übertreffen, schrieb Bray. BASF habe aufgrund seiner finanziellen Mittel und Erfahrung in Nickel-basierten Katalysatoren Vorteile im Markt für Kathodenmaterialien gegen über den Wettbewerbern wie etwa Umicore. Batterien werden immer wichtiger, da unter anderem in den kommenden Jahren immer mehr Elektrofahrzeuge auf den Markt kommen.

Nach einer Schwächephase hatte die Kursentwicklung des Dax-Konzerns Anfang September vor dem Hintergrund gut laufender Chemiegeschäfte wieder an Schwung gewonnen. Aktuell kosten die Papiere rund 15 Prozent mehr als Ende August. Für den Dax ging es im gleichen Zeitraum um etwas mehr als 9 Prozent nach oben.

Mit der Empfehlung "Buy" sieht Berenberg auf Sicht von zwölf Monaten ein nachhaltiges Kurspotenzial von mehr als 15 Prozent für die Aktie. Analysierendes Institut Berenberg./mne/mis/oca

Analysierendes Institut Berenberg Bank